Tomatenleidenschaft im Querbeet

aIMG_5994Seit nunmehr 2 Jahren bringt sich Peter Schurz mit viel Leidenschaft und Expertise für die Tomatenvielfalt in unseren Gemeinschaftsgarten ein. In diesem Artikel berichtet Peter, wie er zu dieser Leidenschaft gekommen ist, welche Neuigkeiten es auf seinen Webseiten gibt und was in Zukunft in Sachen Tomaten alles im Querbeet geplant ist.

Tomatenleidenschaft

Seit nunmehr 2 Jahren baue ich meine Tomaten bei Queerbeet Leipzig an. Im vorigen Jahr haben wir bei Querbeet einen Tomatentag veranstaltet, bei dem wir die schönste aller Früchte vorgestellt haben…

Tomatenliebhaber

Es gibt ein Vorher. Und dass fing 1999 an, als im Garten meiner Eltern plötzlich verschiedenfarbige Tomaten zu finden waren, die ich mir als Pflanzen bei einem Internetversand besorgt hatte. Die Fehlerquote des damaligen Versandes war recht hoch. Und ich begann mich nach Saatgut umzusehen, zog meine ersten Tomaten selbst an und lernte in den Folgejahren Tomatenfreunde kennen, mit denen ich mich austauschen konnte.

2003 begann ich zu fotografieren und interessierte mich für das Medium Internet. Daraufhin entstand die Internetseite www.tomatengarten.de, die es in der damaligen Form heute nicht mehr gibt. Ich habe eine neue Seite unter gleichen Namen eingestellt. Und diese in den letzten Wochen um die Jahrgänge zwischen 2012 und 2016 ergänzt. Die letzten beiden Jahre beinhalten dann auch Fotos aus dem Anbau bei Querbeet und sind damit Zeugnisse des Heimisch-Werdens in Leipzig. Die Sortenfotos aus diesen Jahren sind nun auch ergänzt. Ich lege bei dieser Webseite Wert darauf, nicht nur 0-8-15-Bilder der Früchte zu zeigen sondern auch die Schönheit der Früchte im Zusammenspiel mit Natur, Kunst und ja auch manchmal etwas Kitsch. Es ist inzwischen nicht mehr so einfach den Überblick zu behalten über die Sorten, die in den Gärten in Quitzdorf am See, Lohsa und Leipzig standen.

tomatengarten

2006 haben wir zusammen mit einem enthusiastischen jungen Mann, der fürs Programmieren schwärmt, eine weitere Internetpräsenz geschaffen, die unter www.tomaten-atlas.de zu finden ist. Den Input dazu haben wir von Helmut Pummer, einem österreichischen Tomatenfreund, bekommen. Über die Zeit hinweg ist eine Datenbank entstanden, die im deutschsprachigen Raum offenbar sehr beliebt ist. Und auch von anderen Tomatenfreaks akzeptiert wird, die Material dazu beisteuern.

Für das Jahr 2017 ist der Anbau von ca.30 Sorten geplant – verteilt auf den Schulgarten und zwei Hochbeete in der Neustädter Strasse. Und im August 2017 drehe ich dann ausserdem eine kleine Runde durch Brandenburg und Berlin, um weitere Sorten für den Tomatentag zu besorgen. Wer sich dafür interessiert und wer bei der Gestaltung des Tomatentages am 19. August 2017 mithelfen möchte, kann sich bei Johannes oder mir melden oder über andere Kanäle  –  wir möchten den Tomatentag so vielseitig wie möglich gestalten. Besonders kulinarische Vorschläge fänden wir sehr spannend. Und natürlich seid ihr am 19.August zum Schauen und Kosten eingeladen.