Umsetzung

Das Gartenprojekt ist mindestens auf drei Jahre angelegt, wobei wir eine Phase der passiven und der aktiven Integration anstreben. In der Pilotphase im ersten Jahre möchten wir uns auf den Anbau von Gemüse konzentrieren, jedoch werden wir schon vereinzelte Workshops und kulturelle Veranstaltungen anbieten, wegweisend für eine mögliche Fortsetzung des Projektes in den kommenden Jahren. Erste Kontakte zu Schulen und Kindergärten möchten wir in der ersten Gartensaison knüpfen. Am Anfang ist die Aktivierung der Bürger_innen in einer passiven Form angedacht, d.h. einem gemäßigtem Offerieren von Angeboten. Akzente setzen regelmäßige Tage des offenen Gärtners, vereinzelte Kulturangebote sowie themenspezifische Workshops. Im ersten Jahr geht es primär um das Ausprobieren der Aktionsformen, die Handhabung praktischer Gartenprobleme und die Vernetzung der Initiative mit sozial, kulturell und ökologisch ausgerichteten Institutionen.

Die Einbindung der Bürger aus der Nachbarschaft steht an vorderster Stelle auf dem Programm. Über schon existierende Stadtteilvereine und -initiativen wollen wir an Jugendliche mit besonderem Förderungsbedarf und ihre Eltern heran treten. Ebenso ist die Kontaktierung von den Schulen und Kindergärten im näheren Umfeld angedacht. Auch bei anderen Organisationen und Orten des öffentlichen Lebens wird eingeladen bei der Planung und Durchführung des Projektes mitzuwirken.

Im Vordergrund steht im Frühjahr die Planung der Gartensaison mit der Aufstellung eines Pflanzplanes, die Organisation von Arbeitsgeräten, Muttererde oder Wassertanks. Es folgt auch die Kultivierung der Nutzpflanzen, angefangen mit der Vorzucht einiger Sorten in verschiedenen Wohnungen und der etwas später beginnenden Aussaat im Freien. Neben dem Begrünen der Fläche sind weitere Aktivitäten im Sommer und Herbst wie die Zusammenarbeit mit Kindergärten und Schulen aus der Nachbarschaft geplant.

Der Garten soll offen stehen für einmalige Besuche und einem ersten Herantasten und Kennenlernen der Welt der Pflanzen, Umweltschutz bis hin zu Projekten, die von den Schülern ein ganzes Schul- bzw. Gartenjahr hindurch z.B. im Rahmen einer Schul-AG gestaltet werden. Das Anlegen von gruppenspezifischen Beeten, welche eine Saison über bearbeitet werden, ist vorstellbar. Die Möglichkeit der Nutzung der Fläche, bereit stehende Werkzeuge sowie ein Rat oder tatkräftiges Zur-Hand-Gehen sind für den Gemeinschaftsgarten selbstverständlich.

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