6. Flimmergarten 2018

Dein Filmfest zur Nachhaltigkeit

26.6.-1.7.2018
20:30 Uhr
Neustädter Straße 20, 04315 Leipzig

Ganz versunken im Grünen flimmern Filme zu aktuellen ökologischen und sozialpolitischen Themen über die Freilicht-Leinwand des Gemeinschaftsgartens Querbeet. Zum nun mehr 6. Mal wollen wir mit unserem Filmprogramm zum Nachdenken und Handeln anregen.
Dieses Mal gibt es auch wieder ein Kinderprogramm. Am Freitag, den 29. Juni, zeigen wir Petterson und Findus, deutsch mit arabischen Untertiteln.

Dienstag, 26. Juni
Futur d’Espoir
Schweiz 2016, 94 Minuten (OmU)
Guillaume Thébault

Guillaume Thébault ist 17, als er wie viele die Welt infrage stellt. Er muss erkennen, dass Bild einer verantwortungsbewussten Landwirtschaft so nicht stimmt, und sucht schließlich nach Alternativen. In 15 Interviews mit Ökonomen, Botanikern, Bauern oder Permakulturisten geht der Frage nach, ob die ökologische Landwirtschaft wirklich die Welt nachhaltig ernähren könne. Thébaults erster Dokumentarfilm fokussiert auf positive Lösungen und die Menschen vor Ort. Er zeigt, wie schwierige Probleme gut bewältigt werden können.

Webseite: Futurdespoir-lefilm.com/

Mittwoch, 27. Juni
„Nicht ohne uns“
USA, Bolivien, Kanada, Frankreich, Nigeria, Schweiz, Tunesien 2016 (OmU)
72 Minuten
Marc Decena

Der Film betrachtet unsere Welt mit Kinderaugen. 16 Kinder unterschiedlicher Herkunft mit ähnlichen Träumen, Wünschen, Hoffnungen und Ängsten. Ein eindrücklicher Film, der Kindern eine Stimme gibt. Und wir sollten uns fragen, ob wir diese Welt unseren Kindern so hinterlassen wollen.

Webseite: notwithoutusmovie.com/

 

Donnerstag, 28. Juni
Riverblue
Kanada 2017 (Originalfassung)
95 Minuten
David McIlvride, Roger Williams

Riverblue dokumentiert die Verschmutzung der Flüsse durch die Mode- und Textilindustrie. In Zeitabständen rückt das Thema durch Meldungen von eingestürzten Fabriken meist in Südostasien in unseren Alltag bis es in der Flut von täglichen Nachrichten wieder verschwindet. Riverblue zeigt die gravierende Auswirkung durch die Produktion von Kleidung – die Vergiftung der Flüsse. Fernab vom Leben der Konsument*innen billiger Kleidung spüren die Menschen in den Herstellungsländern die unmittelbaren Folgen, nämlich die Zerstörung ihrer Lebensgrundlage.

Webseite: Riverbluethemovie.eco/

 

Freitag, 29. Juni
Kinderprogramm 16:00 Uhr:
Petterson und Findus–Kleiner Quälgeist, große Freundschaft (arabische Untertitel)
D 2014, 87 Min., FSK 0
Ali Samadi Ahadi

Der alte Pettersson lebt allein ihn einem kleinen Haus mitten in der Natur. Trotz seiner Hühner fühlt er sich einsam. Sein Leben ändert sich schlagartig als seine Nachbarin ihm einen kleinen sprechenden Kater schenkt – Findus. Die beiden sind unzertrennlich, doch plötzlich nimmt Pettersson den ständig krähenden Hahn seines Nachbars Gustavsson auf und Findus hat Angst um seine Freundschaft mit Pettersson.

ندعوكم لحضور الفيلم  الذي سوف يكون مترجم للغة العربية وشرب القهوة وتناول بعض الحلويات … في حديقة (كفاربيت)
تدور احداث الفيلم حول مزارع من السويد يشعر في الوحده ويعيش مع قطة شقيه ولديه ديك ويحصل بينهم الكثير من المواقف المضحكة  الفلم مضحك ليس فقط للاطفال
متى : في يوم الجمعة  اليوم الاخير من المدرسة  قبل العطلة الصيفية 29.6.2108  في الساعة 16:00
Neustädter str. 20: اين
تكلفة الدخول : مجانية

Bitteres aus Bitterfeld. Eine Bestandsaufnahme:
Deutschland (oder BRD/DDR) 1988, Ulrich NEumann, Rainer Hällfritzsch, Margit Miosga, 30 Minuten (Originalfassung)

Das war Bitteres aus Bitterfeld (Making of):
Deutschland 2005, Rainer Hällfritzsch, Ulrike Hemberger und Margit Miosga, 45 Minuten (Originalfassung)

Gast: Margit Miosga

Zerstörte Landschaft durch Braunkohlentagebau, farbige Abgase aus dutzenden Schornsteinen, Chemieabwässer in Flüssen und Teichen – die Folgen der DDR-Chemieindustrie in Bitterfeld sind 1988 unübersehbar. Was vor Ort jeder spürt, darf jedoch kein Thema in der Öffentlichkeit sein. In den 1980er Jahren hat sich im Untergrund eine Umweltbewegung gebildet, die zusammen mit Journalisten aus der BRD unter großen Risiken für die eigene Sicherheit die Missstände in Bitterfeld dokumentieren.
Nach dem Originalfilm von 1988 zeigen wir das retrospektive Making of. Die Beteiligten aller Seiten erinnern sich fast zwanzig Jahre später an die Zustände damals und erzählen von den Schwierigkeiten, einen Dokumentarfilm unter den Bedingungen einer Diktatur zu drehen. Die Regisseurin Margit Miosga wird zu Gast sein.

Einzelbild aus ‚Bitteres aus Bitterfeld‘ Rainer Hällfritzsch / CC-BY-SA 3.0

Samstag, 30. Juni
Parko
D/GR 2016, 37 min, Regie Clara Hüneke, Deutsche UT

Ein Film junger Filmemacher*innen über einen seit 2008 selbstorganisierten Park in Athen. Er zeigt wie Anwohner*innen einen betonierten Parkplatz beleben und in einen Park verwandeln, an dem verschiedene Menschen miteinander in Kontakt kommen und sich vor den Hintergrund der Krise stark machen für Selbstorganisation, Selbstverwaltung und ein menschliches Miteinander.

Gespräch mit Jonas Eichhorn (Sound)
Webseite: Parkofilm.net/

 

Sonntag, 01. Juli
Wild Plants
Deutschland, Schweiz, USA 2016 (OmU)
108 Minuten
Nicolas Humbert

„Wild Plants“ – das meint nicht nur Pflanzen, sondern auch Menschen. Utopisten. Querdenker. Impulsgeber. Die Menschheit steckt in einer Krise. Auswirkungen von Kapitalismus und Klimawandel lassen uns unser Verhältnis zur Natur und zum einfachen Leben neu denken. Regisseur Nicolas Humbert trifft an unterschiedlichsten Orten Menschen, die Antworten für sich gefunden haben und neue Herausforderungen und alte Traditionen miteinander verbinden.

 

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